Corona-Virus – Informationen zum Kurzarbeitergeld

Aufgrund der gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die deutsche Wirtschaft hat die Bundesregierung das Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld verabschiedet.

Folgende Erleichterungen sollen rückwirkend zum 1. März umgesetzt werden:

  • Wenn aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, kann ein Betrieb Kurzarbeit anmelden. Voraussetzung ist, dass mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind.
  • Vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes muss kein negativer Arbeitszeitsaldo aufgebaut werden.
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können künftig Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Sozialversicherungsbeiträge auf das Kurzarbeitergeld werden durch die Bundesagentur für Arbeit erstattet.

Betriebe, die aufgrund der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der Agentur für Arbeit melden. Von dort werden die dann die Voraussetzungen für die Leistung geprüft.

Quelle: Bundesteuerberaterkammer und https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/mit-kurzarbeit-gemeinsam-beschaeftigung-si-chern.html